Unser Konzept - Gemeinschaftsschule Kronshagen

Unser Konzept

Berufsorientierungscurriculum 

Berufsorientierung während der allgemeinbildenden Schulzeit ist eine Kernvoraussetzung für den erfolgreichen Einstieg in Ausbildung und Beruf.

Die Gemeinschaftsschule Kronshagen bietet ihrer Schülerschaft ein breites Angebot an Maßnahmen zur Berufsorientierung. Ziel der schulischen Berufsorientierung ist es, Jugendliche bei der Entwicklung von lebenswelt- und berufsbezogenen Kompetenzen zu unterstützen, ihnen Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen und konkrete Schritte auf dem Weg in die Arbeitswelt aufzuzeigen.


Konkrete Aufgaben / Ziele von Schule und Lehrkräften

• Die Schüler zur Teilnahme an Ausbildung und Arbeitsleben befähigen.
• Die Schüler erhalten eine angemessene Vielfalt an Informationen und Erfahrungen über Berufe und die Arbeitswelt.
• Vorbereitung auf eine individuell angemessene, eigenverantwortliche Berufswahl.
• Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Praktika und Werkstattwochen.
• Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft (außerschulische Kooperationspartner).
• Eine frühzeitige Kontaktaufnahme zu einer zum Abitur führenden Schule ermöglichen.


Kooperationspartner der Gemeinschaftsschule Kronshagen

Zu den außerschulischen Kooperationspartnern gehören die AVES, die Agentur für Arbeit, sowie bestehende Kooperationsverträge mit der LUFA-ITL GmbH AGROLAB Laborgruppe (seit Februar 2011), der coop eG. (seit Mai 2011), der GMSH
(Gebäudemanagement Schleswig- Holstein, seit 2015), der BBBank (seit Juni 2015), Intersport Knudsen (seit März 2017) und Vossloh (seit Januar 2020)

Trotz vielfältiger Angebote und Hilfen von außen ist das Elternhaus nicht aus seiner Verantwortung zu entlassen. Wir beziehen die Eltern in den Prozess der Berufsfindung durch Elternabende, Elterngespräche, Schulsprechstunden durch die Agentur für Arbeit und Informationsveranstaltungen usw. ein.


Jahrgang 5/6

Der Schüler / die Schülerin

• kennt unterschiedliche Tätigkeiten/Tätigkeitsfelder, die in der Berufswelt eine Rolle spielen
• kennt eigene Interessen und Fähigkeiten
• kennt verschiedene Arbeitsplätze und Berufe in Familie und Umfeld
• kann erste Eindrücke aus der Berufswelt wiedergeben

Beispiele schulspezifischer Maßnahmen

• Texte, die sich mit der Arbeitswelt beschäftigen
• Einblicke in die Mediengestaltung
• Umgang mit Größen
• Ich und andere Menschen
• Teilnahme am Girls- und Boys Day
• Teilnahme am Sozialen Tag


Jahrgang 7/8

Der Schüler / die Schülerin

• kennt eigene Stärken und Schwächen
• kennt verschiedene berufliche Möglichkeiten in der Region
• kann einen Wunschberuf beschreiben und begründen
• erlernt fachliche und überfachliche Kompetenzen in der Arbeitswelt

Beispiele schulspezifischer Maßnahmen in der siebten Jahrgangsstufe

• Möglichkeiten der Informationsbeschaffung
• Zeitungswesen
• Prozent- und Zinsrechnung
• Bauen und Wohnen
• Werkstattunterricht

In dieser Jahrgangsstufe vertieft der vierstündige WahlPflichtUnterricht (WPU), Arbeit, Wirtschaft und Verbraucherbildung, Themen aus dem Bereich Wirtschaft und Gesellschaft.
Beispiel schulspezifischer Maßnahmen in der achten Jahrgangsstufe

• Einführung des Berufswahlpasses
• Themenhefte Planet – Beruf usw.
• Besuch des Berufsinformationszentrums (BIZ) in Kiel
• Potenzialanalyse/ Kompetenzfeststellung über zwei Tage in der Berufsbildungsstätte Kiel im Russeer Weg
• Elterngespräche über die Ergebnisse der Potenzialanalyse
• Zweiwöchiges Betriebspraktikum
• Teilnahme an den Werkstattwochen in der Berufsbildungsstätte Kiel im Russeer Weg
• Betriebsbesichtigungen
• Berufseinstiegsbegleiter als Ansprechpartner
• Schulinterne Informationsveranstaltungen für Eltern und Schüler
• Teilnahme am Sozialen Tag
• Teilnahme an der KROBIM


Jahrgang 9/10

Der Schüler / die Schülerin

• erhält individuelle Unterstützung bei der Berufsentscheidung
• kennt für ihn/sie geeignete Bildungswege
• kennt verschiedene Bewerbungsverfahren und Bewerbungssituationen
• übernimmt Verantwortung für seinen Berufswahlprozess

Beispiele schulspezifischer Maßnahmen

• Bewerbungstraining durch außerschulische Partner (AOK)
•  Besuch der –vocatium- und weiterer Berufsmessen
•  Schulsprechstunden durch den/die Berufsberater/in, Berufswegeplanung
•  Zweiwöchiges Betriebspraktikum
•  Individualpraktikum
•  Betriebsbesichtigungen
•  Umsetzung der Kooperationsverträge
•  Berufseinstiegsbegleiter als Ansprechpartner
•  Kooperationsvertrag mit dem Gymnasium Kronshagen
•  Kontaktaufnahme mit weiterführenden Schulen (RBZ)
•  Angebot der freiwilligen Teilnahme am Ersten Allgemeinbildenden Schulabschluss (ESA)
•  Übergang in die GemS Plus
•  Elternarbeit

Abgerundet wird unser Berufsorientierungskonzept durch zahlreiche Informationsveranstaltungen und eine alle zwei Jahre (in Planung 2022) stattfindende Berufsinformationsmesse (KROBIM), an der eine große Bandbreite von Betrieben teilnimmt.